like a dream background
Erstickungsgefahr

Ich habe Atemnot, kein Gefühl mehr für das Leben.
..liege da, starre ins Nichts, kugel mich ein, lasse die Musik meinen Körper durchströmen und einzelne Tränen bedecken mein Gesicht.
Mein treuster Begleiter ist Angst, sie weckt Misstrauen, sie lässt mein Herz von innen erkalten.
Ich möchte mich spüren...
Wohin soll ich nur?
2.11.11 19:11


Ich ertrage alles.
Ich nehm alles hin, was er tut, was er macht, was er sagt.
...Und ich gebe auch alles.
Ich gebe alles, was ich habe und manchmal auch darüber hinaus.
Ich liebe ihn und es ist ok, dass ich das alles tu.
Doch eigentlich kann man die Zeit danach stellen, dass irgendwas passiert und mir der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Dann schwebe ich in der Luft und alle Worte, die so weh tun, rauschen im Ohr und töten jeden klaren Gedanken.
Ich stell bewusst meine Bedürfnisse zurück, wenn ich bemerke, dass sie nicht in seinem Interesse sind. Ich schlucke auch die schnippischen Worte runter, die meinen Kopf manchmal zu explodieren drohen, weil ich weiß, dass schon ein falsches Wort viel zu viel auslösen kann, was ich gar nicht beabsichtigt habe.
Ich will immer mehr geben, jeden Tag, doch habe ich das Gefühl, das es langsam kein "mehr" gibt. Ich gebe schon alles.
Das macht mich wütend, weil ich noch mehr geben will...
Geh ich daran zu Grunde? Ehrlich gesagt, es ist mir egal.
Ich hab mir geschworen, dass kein Mensch mich wieder so weit bringt, doch manchmal fühlt es sich so an, als wenn ich schon längst darüber hinaus wäre.
Es kann so weh tun, gestern am Telefon, die eine SMS auf der Nachhausefahrt..
Egal, was passiert, ich möchte, dass du weißt, dass ich dich liebe

9.10.11 13:24


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